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16.05.08 Aufwärtstrend in Spa
Zum zweiten Mal in dieser Saison startete Wolfgang Kaufmann auf dem LMP1 Prototypen von Giovanni Lavaggi in der Le Mans Series.
Gegenüber dem Saisonauftakt der 1000 km-Rennserie in Barcelona arbeitete die Scuderia Lavaggi an vielen Details des 2006 erstmals präsentierten Prototypen.
„Gegen die geballten Ressourcen von Aston Martin, Audi und Peugeot haben wir natürlich als kleines Privatteam keine Chance. Aber ich freue mich, die Vision von Giovanni Lavaggi als Privatteam ein komplett eigenes Fahrzeug zu entwickeln und einzusetzen unterstützen zu können. Und ich bin überzeugt, dass wir uns mit viel persönlichem Einsatz von Giovanni im Feld der LMP1 Fahrzeuge vorarbeiten können“ umreißt der Westerwälder Profi seine Ambitionen.
So wurde in den Wintermonaten vom störanfälligen, großvolumigen Ford V8 Motor auf einen erprobten 4.000 ccm V8 Bi Turbo gewechselt und zum zweiten Rennen in Spa-Francorchamps wurde die Elektronik inklusive der Traktionskontrolle überarbeitet.
„Wir haben zwischen den Rennen in Barcelona und Spa Francorchamps keine Testfahrten absolvieren können, aber trotzdem das Fahrzeug in vielen Bereichen verbessern können. Derzeit haben wir noch zu wenig mechanischen Grip mit dem Fahrzeug an der Vorderachse. Das ist natürlich in engen Ecken noch ein Nachteil. Dafür hat der LS1 in den schnellen Kurven wo die Aerodynamik entscheidend ist seine Stärken.“
Im Rennen am Sonntag lief es dann bei strahlendem Sonnschein überaus positiv für die in San Remo stationierte Mannschaft. Giovanni Lavaggi und Wolfgang Kaufmann konnten zwei Drittel der 1000 km Distanz problemlos absolvieren, ehe ein „Cent-Artikel“ das Aus brachte. Ein vom Reglement vorgeschriebenes Abreißventil in der Kraftstoffleitung zwischen Tank und Motor löste sich und verhinderte die notwendige Energieversorgung des V8 Biturbo.
„Beim meinem Heimspiel am 16./17. August auf der GP Strecke Nürburgring ist unsere ganz klares Ziel, den Lavaggi LS1 AER im vorderen Mittelfeld der LMP1 Sportwagen zu platzieren und die mehr als verdiente Zielflagge zu sehen. Ich bin extrem motiviert und wünsche mir für Giovanni, sein hoch motiviertes Team und für meinen Reifenpartner DUNLOP das verdiente Resultat“.





